Wie radikal ist das Christentum?

Anstößige Botschaft
Von Susanne Krahe

Für eine Rundfunksendung des SWR (25.3.2018) wurden auch Mitglieder der Ökumenischen Gemeinschaft befragt.
Audio oder Manuskript herunterladen: https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/glauben/swr2-glauben-anstoessige-botschaft/-/id=659102/did=20962094/nid=659102/svqn4w/index.html

aus der Programmankündigung: „Radikalität“ wird meist dem Islam bzw. dem Islamismus zugeschrieben und mit Gewalt identifiziert. Die christliche Botschaft dagegen gilt als ausgleichend und friedliebend. Aber das Bild vom sanftmütigen Religionsstifter Jesus ist eine Verkürzung. Es blendet die revolutionären Ideen seiner Botschaft aus und lässt zudem außer Acht, dass sein Auftreten provozierte und zu Polarisierungen führte, nicht selten auch zu Streit zwischen Anhängern und Gegnern. Die Sendung fragt nach den Spuren der radikalen Ausrichtung des Christentums in seiner Stellung zu Kirche und Gesellschaft. Wie und wann können und sollen diese radikalen Anteile sich wiederfinden, in der persönlichen Lebensgestaltung und im gesellschaftlichen Engagement – obgleich sie alle bürgerlichen Vorstellungen von Anstand und Moral untergraben können?

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