Schalomabend am 26. November 2018: „Leben und Sterben da, wo man daheim ist .“ Wie kann das gehen – welche Ideen und Strukturen braucht es für unser Dorf?

Einladung zum Schalomabend der Ökumenischen Gemeinschaft Wethen
Beginn: 19.30 Uhr mit einem Imbiss im „Schafstall“ (Versammlungsraum) des
Laurentiushofes, Mittelstr. 4 in Diemelstadt-Wethen
Eintritt frei, Spenden willkommen.

Der pensionierte evangelische Pfarrer Dr. Ulf Häbel wird über sein Dorf Freienseen am Vogelsberg erzählen, über Ehrenamt und Bürokratie, über Visionen, öffentliche Förderung, Zusammenhalt und Durchhaltevermögen – Stichworte, die für Dorferneuerungsprozesse Bedeutung haben.

Zum Hintergrund: Das Dorf Freienseen am Vogelsberg zählt 800 Einwohner. Dort lebt seit 1990 Ulf Häbel mit seiner Familie auf einem Bauernhof und betreibt eine kleine Landwirtschaft. Schon immer hat er sich in der Regionalentwicklung engagiert und berät andere Gemeinden. In seinem eigenen Ort war er Visionär und Impulsgeber für verschiedene Projekte, die dem Wegzug der Jungen und der Vereinsamung der Älteren entgegenwirken. Hierzu gehören die Rettung der Grundschule, die Schaffung eines Waldkindergartens und das „Haus der Begegnungen“. Dieses entstand aus dem Ausbau der zentral gelegenen alten Dorfschmiede und beherbergt eine Tagespflege für bis zu 15 Menschen, die wöchentliche Sprechstunde des Arztes, eine Begegnungsstätte mit Lese- und Veranstaltungsraum, das Dorfcafe, den Dorfladen mit Vollsortiment auf 100 qm sowie 3 altengrechte Wohnungen. Gemäß dem Motto „das Feuer brennt von unten“ engagieren sich viele Dorfbewohner im „Vogelsberger Generationennetzwerk/Nachbarschaftsfamilie e.V.“ oder halfen mit bei dem Ausbau ihres Begegnungszentrums: so wird Dorfgemeinschaft geschmiedet.

 

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