
Himmel, Hölle, Fegefeuer – Gibt es ein Leben nach dem Tod? Nachdenken über Gott und die Welt
Kaminabend der Ökumenischen Gemeinschaft Wethen mit Edgar Zoor, Dechant des Dekanats Waldeck und leitender Pfarrer des Pastoralen Raumes Bad Wildungen-Waldeck.
Mittwoch 23.09.2026, 17.30-21.00 Uhr im Schafstall (Gemeinschaftsraum), Mittelstr. 4, 34474 Diemelstadt-Wethen
Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wenn ja, was bedeutet das für uns heute? In der christlichen Tradition kommen einem dabei sofort Himmel, Hölle, Fegefeuer in den Sinn. Das Glaubensbekenntnis spricht von der Auferstehung der Toten und dem ewigen Leben. Gerne wird auf die Unsterblichkeit der Seele verwiesen. Im Buddhismus wird Wiedergeburt verstanden als ein neues Entstehen des Prozesses der Existenz. Nach hinduistischer Vorstellung ist der Mensch in seinem innersten Wesen eine unsterbliche Seele (Atman), die sich nach dem Tode des Körpers in einem neu in Erscheinung tretenden Wesen – einem Menschen, einem Tier oder auch einem Gott (Deva) – wieder verkörpert.
Für die biblische Tradition ist bedeutsam, dass in den meisten Texten der Heiligen Schrift im Ersten Testament das Leben mit dem Tod endet. Mit Nahtoderfahrungen und der Reflexion darüber wird versucht, dem Rätsel eines Lebens nach dem Tod Gewissheit abzuringen. Vielleicht ist es sinnvoll, den Blick auf die menschliche Situation zu lenken. Der Philosoph Jean-Paul Sartre meint: Die Hölle, das sind die anderen. Als Gesprächspartner ist Edgar Zoor, Dechant des Dekanats Waldeck und leitender Pfarrer des Pastoralen Raumes Bad Wildungen-Waldeck, Geistlicher Begleiter und Meditationsanleiter dabei. Er wird mit uns Erkenntnisse aus Theologie und Philosophie teilen.
Wir starten um 17.30 Uhr mit leckerem Essen und gehen nach dem kulinarischen Genuss zum geistigen Genuss über. Keine Teilnahmegebühr, Spenden erwünscht
Anmeldung zwingend erforderlich, da maximale Zahl an Teilnehmenden 15, per E-Mail: kamingespraeche-wethen@posteo.de Die Anmeldungen werden in der Reihe ihres Eingangs berücksichtigt.
Die Ökumenische Gemeinschaft lädt alle Interessierten in der Region, welcher Konfession, Religion und Herkunft sie auch sind, ein, sich durch ökumenische Themen anregen zu lassen bei den Schalom-Abenden an jedem vierten Montag im Monat, 19.30 Uhr im „Schafstall“ des Laurentiushofs, Mittelstr. 4
Unsere weiteren regelmäßigen Termine:
- werktäglich Abendgebet im „Schafstall“
- Freitag 18:00 Uhr, Mahlfeier
- Mittwoch 15.30 Uhr, offenes Kaffeetrinken
- Kreistänze am ersten Montag des Monats im „Schafstall“
- Pfingstmontag und Epiphanias/Hl. Drei Könige offene Gottesdienste mit ökumenischer Mahlfeier im „Schafstall“
- vielfache Feste, Geburtstage, Jubiläen, …
- zwei Gruppentage im Halbjahr (intern)
- Thematische Arbeitsgruppen (intern)
- offene Strukturen zum Dorfleben, Aktivitäten in Vereinen, Chor und Kirchenvorstand
- Car-Sharing (intern)
- Kleidertausch / Büchertausch 1-2 x im Jahr
- Resonanzraum bzw. Plenum einmal monatlich (intern)
- monatlich Supervision bzw. Intervision (intern)
